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Praktika und Jobs mit Tieren

Ein Beruf mit Tieren soll es sein... clever, wer mit einem Praktikum die Anforderungen für die Arbeit mit Tieren kennen lernt oder durch eine ehrenamtliche Tätigkeit in einen Job mit Tieren hineinschnuppert.

Zum Start könntest du persönlich zu dir passende Berufe herausfinden, in dem du an einem Berufstest teilnimmst. Weitere Informationen zu Berufen mit oder ohne Tiere findest du in Tätigkeitsbeschreibungen, Rahmenlehrplänen und Berufsordnungen. Hilfreich ist es auch, Menschen zu befragen, die im eigenen Wunschberuf arbeiten.

In einem Praktikum lässt sich die Arbeit mit Tieren in der Regel gut kennen lernen. Oft lohnt es sich auch, einen Beruf ohne Tierkontakt als Alternative auszuprobieren, um herauszufinden, ob man mit Tieren lieber im Beruf oder als Hobby zu tun haben möchte.
   

Praktikum mit Tieren, Schnupperlehre, Voluntariat

Wenn du noch nicht ganz sicher bist, ob ein bestimmter Beruf wirklich gut zu dir, deinen Interessen und deinen Fähigkeiten passt, dann solltest du mal reinschnuppern - am besten durch ein Praktikum oder eine Schnupperlehre.

Im Praktikum lernt man einzelne Tätigkeiten des Berufs kennen und darf einfache Arbeiten selbst erledigen. Manchmal bekommt man auch ein eigenes kleines Projekt übertragen, das man mit Hilfe der erfahrenen Mitarbeiter bearbeitet. So kannst du deine Eignung für spätere berufliche Tätigkeiten in diesem Beruf prüfen. Durch ein Praktikum kannst du gut herausfinden, ob du wirklich einen Tierberuf machen möchtest oder Tierpflege lieber als Hobby.

Im Praktikum Tierberufe kennen lernen

Muss man hauptsächlich körperlich anstrengende Arbeiten machen oder eher Tätigkeiten, wo es auf absolute Genauigkeit ankommt? Wie viele Futtersäcke lassen sich auf einmal tragen und wie schwer ist eigentlich ein Strohballen?

Hat man direkt mit Tieren zu tun oder sieht man sie nur aus der Ferne? Wie kommt man mit großen Tieren klar? Lassen sich die Gerüche gut aushalten oder wird der Gestank schon nach kurzer Zeit zum Problem?

Schülerpraktikum: Berufe wie Tierpfleger, Zootierpfleger, Tiermedizinischer Fachangestellter oder Pferdewirt lassen sich gut in einem Praktikum kennen lernen. Auch kaufmännische Berufe kann man durch ein Praktikum in einer tierfreundlichen Organisation ausprobieren.

Hochschulpraktikum: Rund um ein Studium mit Tieren gibt es auch Praktikumsplätze z.B. im Bereich Zoologie, ökologische Landwirtschaft, Umweltwissenschaften oder Umweltpädagogik. Auch ein Praktikum im Ausland kann interessant sein, erfordert aber meist eine aufwändige Organisation und eine gute Kenntnis der Landessprache.

Ehrenamtliches Engagement

Menschen, die sich ehrenamtlich um Tiere kümmern, bieten zum Beispiel Pflegestellen für Tiere in Zusammenarbeit mit Tierschutzvereinen, Tierheimen oder Wildtier-Auffangstationen. Auch eine direkte Mitarbeit in Tierheimen, bei Tierschutzorganisationen oder einem Naturschutzbund kann möglich sein, z.B. regelmäßig im Tierheim helfen, Hunde Gassi führen, etc. Auch Aktivitäten im Natur- und Artenschutz sind möglich, z.B. Kröten retten, die auf ihrer Krötenwanderung Straßen überqueren. Oder auch tiergestütze Aktivitäten mit dem eigenen Tier, z.B. Tierbesuchsdienste in Alten- und Pflegeheimen oder Schulen, z.B. im Rahmen von Schulhund-Projekten.

Für ehrenamtliches Engagement oder Freiwilligenarbeit gibt es normalerweise kein Geld, eventuell eine Aufwandsentschädigung. Dafür kann man eine Menge Erfahrung im Umgang mit Tieren sammeln.

Ehrenamtlich engagieren kann man sich in vielen verschiedenen Tätigkeitsfeldern, auch wenn man ursprünglich keinen Tierberuf erlernt hat. Wer Erfahrung im IT-Bereich hat, könnte einem Tierschutzverein bei der Erstellung einer Website oder Datenbank helfen. Als Wirtschaftswissenschaftler oder mit einer kaufmännischen Berufsausbildung könnte man beim Einkauf, in Verwaltungs- und Organisationsfragen oder bei der Finanzierungsplanung unterstützen. Als Pädagoge oder Bildungswissenschaftler kann man beim Erstellen von Umweltpädagogik-Konzepten unterstützen oder in der Kinder- und Jugendarbeit mithelfen. Auch als Handwerker kann man wertvolle Hilfe leisten, zum Beispiel Tierunterkünfte bauen und Gehege-Zäune reparieren.

Nebenjob und Aushilfstätigkeit

Manchmal kann es eine gute Alternative sein, die Arbeit mit Tieren durch einen Nebenjob oder eine Aushilfstätigkeit zu testen. Zum Beispiel als Büroaushilfe rund um Tierberufe, im Bereich Umwelttourismus, als Erntehelfer in der ökologischen Landwirtschaft oder als Verkaufshilfe im Tierbedarfshandel. Mit etwas journalistischem Talent wäre auch ein Nebenjob bei einem Verlag oder in einer Pressestelle denkbar.

Auch im Freizeitbereich gibt es Möglichkeiten in die Arbeit mit Tieren hinein zu schnuppern. Zum Beispiel durch Mithilfe in einem benachbarten Bauernhof oder einem Pferdestall. Vielleicht gibt es auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn, die man in der Tierpflege oder Gartenarbeit unterstützen kann.

Bei diesen Aufgaben kannst du ausprobieren, ob die Arbeit mit Tieren und die damit zusammenhängende Verantwortung grundsätzlich zu dir passt.

FÖJ Freiwilliges Ökologisches Jahr

Wer gerne ein FÖJ = Freiwilliges Ökologisches Jahr machen möchte, kann z.B. in deutschen Nationalparks, Wildparks, Naturparks, bei Naturschutzorganisationen oder Betrieben mit ökologischer Landwirtschaft anfragen, ob es freie Plätze gibt.

Die Einsatzmöglichkeiten können vielseitig sein, von praktischer Arbeit in der Natur und Umwelt bis hin zum Schreib- und Telefondienst im Büro. Die gesammelte Erfahrung macht sich auch im Lebenslauf gut und kann die Chancen bei Bewerbungen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen. Wer auf einen Studienplatz wartet, kann mit einem FÖJ eventuelle Wartesemester sinnvoll oder sogar studienvorbereitend verbringen.
Berufe mit Tieren - Praktikum mit Tieren   Kontakt   www.berufe-mit-tieren.de
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